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Tipp aus der MusikZone
Spock's Beard: Feel Euphoria
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Es gab wohl keinen Spock's Beard Fan weit und breit, der am 30. Juni 2003 nicht der Veröffentlichung des ersten Albums der Band nach dem Weggang von Neal Morse entgegen gefiebert hatte. Mich persönlich hat das Album überrascht - und das in erster Linie positiv. Es ist irgendwie nicht das, was man erwartet hatte. Aber vielleicht war gerade dieses Facelifting lange überfällig? Für meine Begriffe begannen sich die musikalischen Ideen der fünf Amerikaner bereits lange vor "Snow" zu wiederholen. Trotzdem schmerzt natürlich das Fehlen von Neal Morse.
Aber genug der Trauer, denn "Feel Euphoria" klingt frisch und facettenreich. Man merkt sehr deutlich, dass sich in dieses Album alle Musiker eingebracht haben. Das bringt reichlich Abwechslung für den Hörer, ohne dabei auf altgewohnte Spock's Beard Klänge ganz verzichten zu müssen. Insgesamt allerdings aber auch kein Grund euphorisch zu werden, denn erstens gibt es auf dem Album keine "Hammer-Songs", wie man sie damals noch auf den ersten Beards-CDs finden konnte, und zweitens enthält "Feel Euphoria" auch ausgesprochenen Song-Müll. Beim Hören von "Shining Star" rollen sich mir zumindest regelmäßig die Zehennägel hoch.
Großen Anteil am Gelingen diese Albums hat offensichtlich auch Sound Engineer Rich Mouser, der von allen Bandmitgliedern in den Linernotes hoch gelobt wird.
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